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Der Mensch liebt Sicherheit und Stabilität. Er sucht diese primär im Außen und projiziert seine Wünsche und Bedürfnisse auf Situationen und andere Menschen. Mithilfe von Realitätsgestaltung o.ä. kann dies funktionieren (falls es nicht funktioniert, wählt er ein anderes Tool vom Markt und ggf. noch eins und noch eins…). Was bleibt, ist eine Abhängigkeit von äußeren Umständen. Wenn alles gut läuft, ist der Mensch zufrieden; läuft etwas schief, leidet er. Dieses Leiden lässt sich kaum abstellen, so lange er sich die äußeren Umstände zurecht schrauben will.

An der Erfüllung von Wünschen ist nichts falsch, im Gegenteil. Mach dich auf und erfülle deine Wünsche! Es ist ein Konzept (zudem noch ein falsches) der Spiris zu sagen, auf der materiellen Ebene ja nichts (mehr) zu brauchen. Wenn der spirituelle Sucher in dir angelegt ist und dein Leben top läuft, wirst du eines Tages an den Punkt des „grundlosen Leidens“ kommen – ein Leiden, welches du dir nicht erklären kannst. Die Frage nach dem „Wer bin ich?“ brennt seit Menschengedenken in den meisten Suchern. Das Gefühl, noch nicht vollständig zu sein, noch nicht komplett zu sein. Kommt dir das bekannt vor?

Viele Jahre und Euros kann eine solche Suche beanspruchen. Zeitweise haben wir dann das Gefühl, angekommen zu sein, uns endlich „gefunden“ zu haben oder endlich erwacht zu sein. Dies machen wir fest an Erfahrungen und Zuständen von Stille, Freiheit von Gedanken, etc. und denken, dass wir dieser Zustand sind und wollen ihn behalten. Der eine Haken daran ist, dass wir aus diesen Zuständen meist wieder heraus fallen, woraufhin uns Zweifel und Verzweiflung einholen können und wir wieder einmal hungrig zurück bleiben.

Ein weiterer Haken daran ist, dass wir dieser Zustand von Stille oder Frieden nicht wahrhaft sind. Wir nehmen diesen Zustand nur wahr! Denn: So wie das Auge sich selbst nicht sehen kann, so können wir uns selbst nicht sehen, finden und erfahren. Dies ist die Krux, die so kompliziert erscheint und doch so einfach ist.

Die Wahrheit muss sich nicht bestätigen, sie liegt in der Erkenntnis des Unwahren. Es ist sinnlos nach der Wahrheit zu suchen, wenn der Verstand dem Unwahren gegenüber blind ist.

Leben verankert in der Nicht-Dualität, in dem Bewusstsein, dass Dualität gar nicht existiert, ist unspektakulär, normal und ohne Hype-Erfahrungen. Ist es wahrhaft einmal da, ist es irreversibel.

Mit unseren Online-Treffen im Wahrsein schaffen wir einen Raum und ein Bewusstseinsfeld, in dem wir diese Themen beleuchten und in dem uns diese Erkenntnis treffen kann. Wir möchten die Brücke bauen zwischen Spiritualität und Non-Dualität. Dabei betrachten wir uns nicht als Lehrer, sondern als Teil des Prozesses.

Wir richten uns an Menschen, die auf das Ende ihrer Suche hin bewegt werden; an Menschen, die hinter den Schleier schauen und ihre Suche wahrhaft beendet haben und keine Möhren mehr vor die Nase gehalten haben möchten.

Viel Freude beim Stöbern auf unserer Seite. Wir freuen uns, dir persönlich in einem unserer Treffen zu begegnen.

Herzlich willkommen!

Petra & Eckart