Lebensthemen

Wir leben nicht als Yogis in einer Höhle, sondern in der westlichen Welt mit all ihren Herausforderungen des Alltags. Beruf, Familie, Geld, Gesundheit u.v.m. halten uns mehr oder weniger auf Trab. Machen uns glücklich oder traurig, blockieren oder fördern unsere Kreativität, beleben oder machen uns müde. Dabei hängen alle Bereiche  irgendwie zusammen.

Die Quelle kümmert sich nicht um die Launen des Flusses.

Unserer Erfahrung nach müssen unsere Lebensthemen einigermaßen im Lot und befriedet sein, bevor überhaupt der Wunsch nach wahrem Ankommen, nach wahrem Ende der Suche, in uns erwacht. Wenn das Geld nicht reicht, um den Kühlschrank ordentlich zu füllen, fällt es einfach schwerer, sich den Essenzen des Lebens zuzuwenden, nicht wahr?

Für die Selbsterkenntnis muss nichts getan werden, nichts muss aufgegeben werden. Schau einfach hin, und bedenke, was auch immer du wahrnimmst, bist nicht du, und gehört nicht dir.

Viele spirituelle Richtungen sind dafür ausgelegt, die alltäglichen Lebensbereiche zu verbessern, zu heilen und zu klären. Das ist auch gut so: Sie bilden das Fundament dafür, dass eines Tages der Wunsch erwächst, weitergegangen zu werden. Ja, weitergegangen ‘zu werden‘; denn ‘weitergehen‘ impliziert, dass es einen Handelnden gibt, der sich entscheidet weiterzugehen. Aber selbst die Gehirnforschung hat bereits herausgefunden, dass es diesen Handelnden gar nicht gibt! Dies nur so am Rande…

Zurück zu den Lebensthemen: Da wir selbst umfangreiche Kenntnisse haben, Menschen zu begleiten, diese Themen zu klären, werden sie mehr oder weniger in die Treffen mit einfließen. Je nach Bedarf der Teilnehmer.

Lebensthemen

Eure Begehren und Bedürfnisse sind es, die die Gesellschaft geschaffen haben. Eure Wünsche sind so komplex und widersprüchlich, dass es kein Wunder ist, wenn auch die Gesellschaft, die ihr erschafft, komplex und widersprüchlich ist.

Wenn wir im natürlichen Zustand des Wahrseins (wie wir es für uns hier nennen) leben, regeln sich viele Angelegenheiten von alleine. Das Leben wird wahrlich einfacher; nicht weil es nichts mehr gibt, was uns aufregen könnte, sondern weil wir anders damit umgehen. Dass wir uns über nichts mehr aufregen, keine Ängste, alltäglichen Herausforderungen und innerlichen Prozesse mehr haben und im Dauer-Bliss sind, ist übrigens nur eines von vielen spirituellen Konzepten und Ideen von erwachten Zuständen. Mit denen ist im Wahrsein Schluss.