Texte & Gedanken

Hier findest du eine Reihe von Zitaten und Aussagen von Advaita-Lehrern und -Realisierten (auch von Freunden) und auch ein paar unserer persönlichen Erfahrungen.

Advaita bedeutet das Erkennen der “Nicht-Zweiheit” oder Einheit des höchsten Bewusstseins, der Non-Dualität. Die Dualität des Erfahrenden und dem, was erfahren wird, ist eine bloße Illusion. Dies zu realisieren bedeutet das Ende jeder spirituellen Suche.

Es ist gar nicht leicht, dies in Worte zu fassen.  Halte es wie Nisargadatta Maharaj, der sagte: „Du erfährst die Wirkung der Worte und lässt sie dann gehen.“ oder „Worte sind Fingerzeige, sie zeigen die Richtung auf, aber sie werden nicht mit uns gehen.“. Lass dich einfach inspirieren:


Sich nicht finden zu können, ist eine Sache. Eine ganz andere ist die, festzustellen, dass das Unauffindbare das Gefundene ist! Oh ja, ich bin unauffindbar! Und genau das BIN ICH. Das bin ich wirklich! Hurra! Halleluja! (…) Wenn das Unauffindbare gefunden wird, ist das keine Tragödie, sondern ein Fest! Denn es beendet nicht nur die spirituelle Suche, sondern führt in die vollkommene Stille, in der man die ganze Welt hört. (…) Man hört sie, die Welt, ist sie aber nicht mehr. (…) Nachdem ich über hohe Berge und durch tiefe Täler wanderte, wurde (heraus)gefunden, dass ich nie am Ziel ankommen werde und ankommen kann. Schlicht deshalb, weil ich schon immer am Ziel war. Immer zuhause. Ja, insofern war die Suche sinnlos, doch hätte ich das ohne sie herausgefunden?

(Werner Ablass, „ImmerZuhause“, S. 99 ff.)


Es gibt keine Persönlichkeit oder Person, daher stellt sich die Frage nach Geburt, Leben oder Tod nicht. Was bleibt, ist nur das Bewusstsein ohne Namen oder Form.

(Sri Nisargadatta Maharaj)


So lange du das Gefühl hast, es fehlt (spirituell) noch etwas oder ist noch nicht perfekt oder könnte besser sein, so lange bist du noch nicht angekommen.

(Gunnar Gressl)


Kurz vorm Einschlafen am Abend… die Gedanken kreisen nochmal hierhin und dorthin. Plötzlich ist da nichts mehr, wo sie hinkreisen können, nichts und keiner, wo sie „greifen“ können. Da ist alles leer, wie weggefegt. Das fühlt sich echt spooky an, ziemlich unheimlich! Zuerst spüre ich etwas Angst vor dieser absoluten Leere, aber dann lasse ich automatisch los… passt schon. In dem Moment wurde ich selbst diese Leere, bis nichts mehr da war. Herrlich. So schlief ich ein.

(Petra)


Was uns im Kreislauf von Wiedergeburt und Tod gefangen hält, ist Angst und Sehnsucht. Angst vor etwas und Sehnsucht nach etwas.

(Alexander Trampitsch)