Über uns

Geburt bedeutet, den Zustand “Ich bin” zu erfahren. Mit der Entstehung dieses Bewusstseins erscheint die Welt zusammen mit den individuellen Körpern und ihren Freuden und Leiden.

Viele Jahre bzw. Jahrzehnte waren wir selbst spirituelle Sucher. Viele Male sind wir nach Südindien gereist, zu einer Schule des spirituellen Lernens und Wachsens. An dieser Schule haben wir viel wertvolles, universelles Wissen bekommen.

Petra

Petra begann ihren Weg mit Reiki und hat jahrelang noch vieles andere kennengelernt mit dem Wunsch, sich selbst zu heilen und zu finden. Sie erlebte ihr erstes Erwachen in Indien in 2012. Es war ein Zustand von Frieden, Beobachten der Gedanken und Ende der Geschichten, die die Gedanken auslösen. Dieser Zustand flachte mit der Zeit immer mehr ab, die Ego- und Ich-Identifikation waren wieder da sowie das Gefangen sein in den Gedanken – weniger stark zwar, aber vorhanden. Das war es alles noch nicht; klar, es war ja ein Zustand, und ein Zustand kommt und geht.

„Zu Anfang meines spirituellen Weges war ich in erster Linie damit beschäftigt, alte Verletzungen zu heilen. Durch Reiki wurde so vieles an die Oberfläche gespült, von dem ich gar nicht wusste, dass es existierte. 2009 bekam ich erstmalig Deeksha, die mir sehr half. 2010 wurde ich selbst Deeksha-Geber, reiste bis 2013 insgesamt fünfmal nach Indien und war zusammen mit Eckart auch organisatorisch in der Bewegung stark eingebunden.

In diesem Kontext kam ich erstmalig mit den Themen Erwachen und Erleuchtung in Berührung. Bisher war das immer etwas, was jedem zugänglich sei, nur nicht mir. Plötzlich schien das Erwachen so nah! Wenn wir nur dies und das (Prozesse, Übungen etc.) tun, dann können wir erwachen. Ich tat dies und das, aber erwachte nicht. Ich litt sehr darunter und hatte das Gefühl, versagt zu haben! Viele dieser Praktiken entsprachen überhaupt nicht meiner inneren Wahrheit, und ich fand sie zum Teil auch widersprüchlich. Mein Kopf war voller Konzepte und Ideen über das Erwachen. Furchtbar, echt.

Anfang 2013 „erwachte“ ich nach Tagen starker Deeksha in Indien. Jeder erlebt ja das Erwachen anders. Ich spürte z.B. eine nie da gewesene Leichtigkeit und Gelassenheit und konnte sehen, wie der Mind arbeitet. Mit dieser Leichtigkeit und Gelassenheit war es allerdings direkt nach unserer Rückkehr aus Indien auch schon wieder vorbei.

Mit der Zeit konnte ich allerdings schon gewisse Veränderungen spüren, machte den Grad bzw. die Intensität meines Erwachens aber immer abhänging von guten Erfahrungen. So in der Art hatten wir das ja auch gelernt… Da Erfahrungen aber eben kommen und gehen, was das ein frustrierendes Geschäft.

Mitte 2017 war ich im Prinzip so weit, meine spirituellen Karriere an den Nagel zu hängen. Ich hatte einfach keinen Bock mehr, nach irgendetwas in dieser Richtung zu streben und war müde von der Suche. Einfach arbeiten gehen und Dinge tun, die Spaß machen – fertig. Aber jeder Spiri weiß, dass das unmöglich ist. Ist man einmal unterwegs, gibt es kein Zurück mehr, wie immer die Reise auch endet!

Während dieser Zeit kam es zu Begegnungen und Ereignissen, die das Ende meiner spirituellen Suche initiierten. Es geschah relativ unvorbereitet, und ich hatte keinerlei Idee, wie das aussehen sollte. Das war auch gut so, denn so konnte ich es unvoreingenommen und ganz klar und rein wahrnehmen. Weiter unten auf dieser Seite haben wir beschrieben, was das Ende der Suche für uns bedeutet.

Seit dem überprüfe ich es aus Spaß jeden Tag: Ich frage mich, ob etwas besser oder anders sein könnte, ob immer noch was fehlt, ich immer noch „unvollständig“ bin. Die Antwort ist jedes Mal Nein. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl, für das ich – wie für meinen Weg – sehr, sehr dankbar bin.“

Eckart

Eckart begann 1971 damit, TM (Transzendentale Meditation) zu praktizieren. Für ihn war das größte Leiden das Gefühl, aus der Einheit gefallen zu sein. Seine größte Sehnsucht war, diese Einheit in sich selbst – und später auch in anderen – wieder herzustellen. Eckart erwachte ebenfalls 2012 in Indien und erlebte schon lange tiefe Zustände von Einheit. Aber auch er fühlte, dass da noch etwas fehlte, noch etwas ungestillt war.

„Schon seit einer Weile wurde mit klar, dass ab einem bestimmten Punkt die spirituelle Suche selbst zum Problem wird, weil sie dem Erleben des ‚Angekommen seins‘ im Wege steht. So begann ein Prozess in mir, der schließlich zum Abfallen der Suche führte. Es geschah ein grundlegendes inneres Umschalten in der Art, wie ich das Leben insgesamt erfuhr. Das Gefühl innerer Trennung enthüllte sich dabei als eine Art Täuschung, die sich schlicht und einfach auflöste.

Mein Leben ist heute ein unspektakuläres Fließen mit einem Gefühl innerer Befriedigung, das kaum in Worte zu fassen ist. Und zugleich ist es das Natürlichste auf der Welt.“

Das eigene Selbst ist dein Höchster Lehrer (Sadguru). Der äußere Lehrer (Guru) ist lediglich ein Meilenstein. Nur dein innerer Lehrer wird dich zum Ziel führen, denn Er ist das Ziel.

Mit Energieübertragungen haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und sind ihnen gegenüber positiv eingestellt: Seit 2008 arbeiten wir mit der Deeksha-Energieübertragung.

Im Sommer 2017 lösten verschiedene Ereignisse und Einflüsse bei uns das Ende der Suche aus, das Ankommen im Sein, in der Leere, wo nichts und alles ist…

Es (das Ende der Suche) ist für uns die Erkenntnis, dass …
  • Dualität nicht existiert
  • es keinen Handelnden gibt
  • etwas nur so sein kann, wie es ist, und nicht anders
  • wir nicht unsere Gedanken sind, sondern es denkt (sich)
  • wir alle das sind, was sich selbst nicht wahrnehmen kann
  • wir das sind, was wahrnimmt
  • Erwachen, wie wir es kannten, auf Phänomenen beruht, die wieder verschwinden
  • die Vergangenheit endlich ruhen kann, da es nur so geschehen konnte, wie es geschah
  • es sich jeden Tag weiter vertieft
  • dies unser wahrlich natürlicher Zustand ist
  • das, was wir sind, unberührt und ewig existiert
  • alles, was wir uns bisher über das Erwachen zusammengereimt haben, nur Konzepte sind
  • es einen Unterschied gibt zwischen phänomenalem und noumenalem Erwachen
  • … und vieles mehr…
Leben in Non-Dualität bedeutet NICHT, dass...
  • du dich nicht mehr um das Wohlergehen deines Körpers kümmern musst
  • du nicht mehr krank werden kannst
  • dich nichts mehr aufregt
  • du nicht zu allem „Ja und Amen“ sagst
  • dich nicht noch irgendwelche Umstände oder Leute nerven können
  • dass du gar nicht mehr leidest
  • du im andauernden Bliss bist
  • du dich nicht mehr um die täglichen Anforderungen deines Alltags kümmern musst

Viele Weise, die im natürlichen Zustand leben oder gelebt haben, haben den Suchern ihre Erkenntnisse in Form von Texten und Zitaten hinterlassen. Einige von ihnen haben wir von Nisagardatta Maharaj zusammengestellt, die du hier auf dich wirken lassen kannst. Nisagardatta Maharaj (1897-1981) war ein indischer Guru, der auch in der westlichen Welt als Erleuchteter und Meister der Spiritualität angesehen und verehrt wurde. Er wurde vor allem für seinen direkten und zwanglosen Unterrichtsstil geschätzt. Ohne ihn selbst studiert zu haben, können wir uns in seinen Lehren und Zitaten, die auf die absolute Wahrheit hinweisen, wiederfinden. Daher haben wir diese Webseite mit einigen seiner Zitate (die optisch hervorgehobenen Textpassagen) versehen.

Der Haken ist in deinem Verstand, der darauf besteht, dort Dualität zu sehen, wo keine ist.

Erfahrungen kommen und gehen so schnell. Auch für uns vertieft sich das Leben in Non-Dualität immer mehr und immer wieder  neu. Wir möchten die Verbindung herstellen zwischen der spirituellen Suche und dem finalen “Ankommen” im natürlichen Zustand und dabei keine Lehren und Weisheiten nachplappern, sondern das einbringen, wie wir es erfahren und erleben.

An dieser Stelle zitieren wir zum weiteren Verständnis Werner Ablass, einen bekannten deutschen Advaita-Lehrer mit seiner Erläuterung des Unterschiedes zwischen Spiritualität und Non-Dualität:

Non-duales Bewusstsein und Spiritualität sind zwei verschiedene Paar Stiefel.

Spiritualität ist ein Weg, non-duales Bewusstsein ist das Ende aller Wege.

Spiritualität setzt auf Evolution und Transformation, non-duales Bewusstsein setzt auf überhaupt nix, es sitzt.

Spiritualität bewegt sich auf der Linie der Zeit, non-duales Bewusstsein kennt keine Zeit.

Spiritualität spricht von (wichtigen) Erfahrung(en), non-duales Bewusstsein ist vor jeder Erfahrung und nimmt sie daher nur wahr, wie auch immer sie ist.

Spiritualität muss loslassen und sich hingeben, non-duales Bewusstsein kennt keinen, der loslassen oder sich hingeben könnte.

Spiritualität ist ein Spiel wie jedes andere auch, non-duales Bewusstsein ist der raumlose Raum, in dem alle Spiele stattfinden.